BNE-NEWSLETTER Fachstelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Kommunen
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Liebe Leserin, lieber Leser,
BNE hatte es schon mal einfacher, sichtbar zu sein. Kommunen ächzen unter der Last der vielen Aufgaben bei gleichzeitig starken finanziellen Belastungen und zum Teil hohen Schuldenständen. Wir glauben trotzdem nach wie vor, dass kein Weg daran vorbeiführt, BNE vor Ort zu stärken – austrocknende Flüsse, vernichtete Ernten und Waldbrände zeigen das sehr deutlich. Sie verfangen aber als reale Argumente für nachhaltige Entwicklung und BNE nicht.
Das wurde auch deutlich bei dem Parlamentarischen Abend, den das BNE-Forum Kommune Anfang Juli mit dem Partnernetzwerk Kommune ausgerichtet hat. Hier zeigte sich: Das Interesse an nachhaltiger Bildung ist bei Politik und Verwaltung nach wie vor da. Nur reine Krisenszenarien helfen nicht weiter - stattdessen muss man die Mehrwerte von BNE für die Stadt oder den Landkreis herausstellen.
Vor diesem Hintergrund arbeiten wir dieses Jahr an weiteren Formaten und Inhalten, um die vielfältigen ‚Einfallstore‘ von BNE vor Ort zu beleuchten. Dazu stellen wir aktuell Informationen rund um Synergien zu anderen Bildungsbereichen zusammen. Zudem erläutern wir, wie BNE durch die Einbindung von teilhabeentfernten Gruppen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen kann.
Unser zweiter Podcast zur Verbindung von BNE mit dem Startchancen-Programm ist erschienen. Darin beleuchten wir mit zwei Mitgliedern aus dem CHANCEN-Verbund, welche Handlungsfelder für Kommunen sich im Programm auftun und wie BNE eine besondere Rolle spielen kann – auch um Bildungsgerechtigkeit zu stärken.
Damit wir unser Angebot noch besser auf Ihre Bedarfe anpassen können, haben wir Ihnen in diesem Newsletter außerdem eine Umfrage verlinkt. Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen, um diese auszufüllen.
Danke dafür und viel Spaß beim Stöbern in diesem Newsletter,
Ihre Lea Schütze Projektleitung Fachstelle BNE in Kommunen (FABINEK)
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Mit dem Startchancen-Programm BNE fördern: unser Podcast informiert
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Es ist die bislang größte Bildungsmaßnahme Deutschlands: das Startchancen-Programm. Mehr als 4.000 Schulen in sozial herausfordernden Lagen werden zehn Jahre lang mit insgesamt 20 Milliarden Euro gefördert. Das Ziel: mehr Bildungsgerechtigkeit!
Inwiefern Städte und Gemeinden es nutzen können, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auszubauen und Kooperationen in der Bildungslandschaft zu nutzen, ist Thema unserer neuen Podcastfolge. Zu Gast: Inga Thao My Bui und Philipp Hackstein, die das Startchancen-Programm wissenschaftlich begleiten.
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Die erreichen, die selten teilhaben
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Foto: Symbolbild, erstellt mit KI/ ChatGPT
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Wie können Kommunen auch teilhabeentfernte Gruppen mit ihren BNE-Angeboten erreichen? Möglich wird das mit neuen, innovativen Lernformaten, wie das großartige Praxisbeispiel eines Ferienworkshops für Jugendliche aus Berlin zeigt.
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Aber auch gute Erreichbarkeit, aktives Aufsuchen und persönlicher Kontakt sind ausschlaggebend – neben weiteren Faktoren, die wir im Juni mit Kommunal-vertreter:innen auf der Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement diskutiert haben.
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Wenn Sie mehr über BNE, Teilhabe und Partizipation erfahren wollen, dann ist diese Materialsammlung genau das Richtige. Hier haben wir all unsere bisherigen Veröffentlichungen zum Thema zusammengetragen.
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Wir möchten von Ihnen gerne wissen, was Sie von der FABINEK brauchen – praktische Anleitungen, ausführliche Texte oder mehr Praxisbeispiele?
Wir laden Sie ein, uns Feedback zu unseren Produkten und Ihren Bedarfen zu geben. Nehmen Sie dazu jetzt an unserer kurzen Online-Umfrage teil! (Dauer ca. 5 Minuten). Damit helfen Sie uns sehr bei unserer Arbeit. Die Umfrage endet am 2. Oktober 2026. Vielen Dank schon einmal!
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BNE mit Daten weiterentwickeln
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Wer bietet in der Kommune welche Bildungsformate an und wer steht mit wem im Austausch? Der Landkreis München hat dazu rund 500 Akteur:innen aus dem Bereich Bildung befragt. Herausgekommen ist nicht nur eine detaillierte Übersicht der Bildungslandschaft des Landkreises, sondern auch ein Vorbild für datenbasierte Berichterstattung über Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Wir haben recherchiert, wie BNE vom Landkreis München genau abgefragt und welche konkreten Maßnahmen aus den Ergebnissen abgeleitet wurden. Darüber hinaus haben wir eine vergleichende Übersicht von kommunalen Bildungsberichten erstellt, die auf einen Blick Auskunft über Datenquellen, Methodik und vieles mehr liefert.
Bild: Coverausschnitt der Kurzfassung des Bildungsberichts/ Landratsamt München
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So gelingt das BNE-Leitbild
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Bild erstellt mithilfe von KI/ ChatGPT
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Wie können Städte und Landkreise ein eigenes BNE-Bildungsleitbild entwickeln, das als verbindlicher Orientierungsrahmen für alle Bildungsakteur:innen dient? Praxisnahe Antworten liefert die neue Publikation „ Klarer Kurs für kommunale Bildung – Leitbilder als Orientierungsrahmen“, herausgegeben von der REAB Bayern. Mit theoretischen Grundlagen, praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Beispielen aus der Praxis. Wir von der FABINEK stellen darin das BNE-Leitbild aus Neustadt an der Weinstraße vor.
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Nicht in der Publikation genannt, aber ebenfalls gelungen ist die neue Duisburger Bildungscharta: Unter Miteinbeziehung städtischer Bildungsakteur:innen hat die dortige Kommunalverwaltung eine gemeinsame Erklärung erarbeitet, um Bildungsangebote in ihrer Stadt zukünftig stärker chancen- und wirkungsorientiert zu gestalten. „Als Orientierungsrahmen unterstützt uns die Charta dabei, Projekte, Strategien und Kooperationen an Bildung für nachhaltige Entwicklung auszurichten“, erläutert Galina Deaconescu, Mitarbeiterin der Stabsstelle Bildungsregion Duisburg.
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Neuer Fachartikel: Aktueller Stand von BNE in Kommunen
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Wie weit sind Städte, Landkreise und Gemeinden mit Bildung für nachhaltige Entwicklung, wo muss gehandelt werden?
FABINEK-Mitarbeiterin Maria Albrecht und Carolin Hoch (Mitarbeiterin im Vorgängerprojekt) haben Daten von ausgewählten Kommunen ausgewertet. Ihre Analyse ist im Juli in der "Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik" erschienen.
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FABINEK beim Parlamentarischen Abend in Berlin
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Mit einem eigenen Stand war unser Team am 9. Juli in Berlin am „Parlamentarischen Abend“ beteiligt, zu dem das Forum Kommunen der Nationalen Plattform BNE und das Partnernetzwerk Kommunen eingeladen hatten. Thema des Abends: BNE und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
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Wissen leichter finden: Drei neue Rubriken in unserer Infothek
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Sie suchen Informationen zu BNE im Schul- und Bildungsbereich?
Sie fragen sich, wie stark die Gestaltungsmöglichkeiten von BNE sich auf dem Land, in der Stadt oder speziell in einem Quartier unterscheiden?
Sie brauchen Argumente für den Mehrwert von BNE?
Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit „JA“ beantworten, dann lohnt sich ein Besuch in unserer Online-Infothek. Dort haben wir nämlich kürzlich aufgeräumt und drei neue Rubriken eingerichtet, die wir nach und nach mit weiteren Inhalten füllen werden.
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AUS DEM FACHNETZWERK Regionale Entwicklungsagenturen und Fachstellen
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Perspektiven junger Menschen auf kommunale Bildung
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In der moderierten Gesprächsrunde der REAB Nord am 17. September erläutern drei junge Leute ihre Sichtweise auf kommunale Bildung. Eine gute Gelegenheit, authentische Einblicke in die Lebenswelten junger Menschen zu gewinnen und in das Bildungsmanagement vor Ort zu integrieren.
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Rassismus in der Bildungssteuerung
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Die REAB Bayern fragt am 29. September: Wie rassismuskritisch ist die kommunale Bildungssteuerung? Die Veranstaltung bietet Raum für die Reflexion bestehender Strukturen und richtet sich an Bildungsmanager:innen, interessierte Mitarbeitende aus Kommunalverwaltungen sowie an lokale Bildungsanbietende.
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Podcastfolge zu Ganztagsschule & Kultur
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Was kann kulturelle Bildung im Ganztag leisten, warum geht es ohne Partizipation nicht und wie können Schulen, Kommunen und außerschulische Akteur:innen zusammenarbeiten, damit aus guten Ideen tragfähige Kooperationen werden?
Diesen Fragen widmet sich die Fachstelle Kulturelle Bildung in der neuen Folge ihres „Transformator“ -Podcasts: „Gelungener Ganztag ist einer, wo die Kinder gerne hingehen“.
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Das Konsortium Bildungsmonitoring hat eine Broschüre zu Bildungszugängen veröffentlicht. Neben Fakten, Recht, Handlungsfeldern und Herausforderungen bietet das sechsseitige „Spotlight“ eine Indikatorenübersicht für das kommunale Bildungsmonitoring.
Lesen >>>
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Rechtsgrundlagen von Kinder- und Jugendbeteiligung
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Die REAB Nord hat ein Impuls-Papier veröffentlicht, das die rechtlichen Grundlagen von Muss-, Soll- und Kann-Regelungen zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung in den Bundesländern analysiert und strategische Ansätze für Kommunen liefert.
Lesen >>>
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Kita-Segregation sichtbar machen
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Wie Kitas ausgestattet sind, welche Förderbedarfe die Kinder haben und wie sie sozial zusammengesetzt sind, ist entscheidend für Bildungsgerechtigkeit in einer Kommune. Die KOSMO lädt am 19. November zu einer digitalen Keynote ein, bei der kommunale Fachkräfte aus der Bildungs-, Sozial-, Gesundheits-, Kinder- und Jugendhilfeplanung erfahren, wie sie Segregationsmuster frühzeitig erkennen können.
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Was ist nochmal das Fachnetzwerk?
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Volle BNE-Kraft voraus: Das Partnernetzwerk Kommunen wird größer
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Foto: Die Mitglieder des Partnernetzwerks Kommune 2025/ Referat für Bildung und Sport, Landeshauptstadt München
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Das kommunale BNE-Netzwerk schließt sich dem Partnernetzwerk Kommunen an. Damit wird das Partnernetzwerk um rund 20 Kommunen reicher, vom Landkreis Cloppenburg über Magdeburg, Mönchengladbach, Geestland und Herne bis zum Ilm-Kreis. Durch den Zusammenschluss bündeln beide Netzwerke ihre Erfahrungen und Kompetenzen, stärken den kommunalen Austausch und können die Verankerung von BNE gemeinsam noch wirkungsvoller voranbringen.
Jeanette Braun, BNE-Koordinatorin des Landkreises Lüneburg, soll künftig weitere Sprecherin des Partnernetzwerks werden und in dieser Funktion auch zukünftig die bereits bewährten Online-Treffen der BNE-Kommunen fortführen. Weiterhin sind wie bisher Ralf Behrens aus Hamburg sowie die Kolleg:innen der Fachstelle BNE in München Sprecher:innen des Partnernetzwerks. Interessierte Kommunen können sich dem Partnernetzwerk gerne anschließen.
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Achter BNE-Bericht erschienen
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Der neue BNE-Bericht der Bundesregierung gibt einen Überblick über alle BNE-Projekte und -Aktivitäten aus dem Zeitraum Oktober 2021 bis März 2025 in der Bundesrepublik. Das umfasst u.a. die Verankerung von BNE in Lehrplänen, die Umweltschutzstandards in Berufsschulen und Schülerfirmen mit einem Nachhaltigkeitskonzept. Wir empfehlen besonders einen Blick auf die Länderbeispiele ab S. 109.
Foto: Cover des Achten BNE-Berichts/ Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Handlungsempfehlungen für die Politik
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Krisenbewältigung, Demokratiesicherung und Minderung gesellschaftlicher Spaltung in Transformationsprozessen: Die Nationale Plattform BNE hebt die große gesellschaftliche Bedeutung von BNE durch das von ihr im Mai verabschiedete Policy Paper „Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zukünfte gestalten und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“ hervor. Darin werden auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik aufgeführt.
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BNE in Weiterbildungen verankern
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Die Nationale Plattform BNE unterstützt eine feste Verankerung von BNE in der allgemeinen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung, um den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Dazu hat sie ebenfalls Anfang Mai ein Impulspapier verabschiedet.
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Fortschritte bei Nachhaltigkeit in der Beruflichen Bildung
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Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit in der Beruflichen Bildung in Deutschland? Marcus Schneider und Dr. Jorrit Holst von der Freien Universität Berlin haben dazu über 1.400 Dokumente aus Politik, Berufsbildungspraxis und Lehrkräftebildung ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen: Nachhaltigkeit ist in der Beruflichen Bildung inzwischen sichtbarer und verbindlicher geworden.
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BNE für Integrationsklassen: Neues Praxishandbuch
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Die Landeshauptstadt Stuttgart hat im Mai ein Praxishandbuch veröffentlicht, das Hilfestellung zur Vermittlung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Vorbereitungsklassen gibt. Vorgestellt werden niedrigschwellige und diversitätssensible Angebote, die hoher Gruppenvielfalt und niedrigem Deutschsprachniveau Rechnung tragen. Das 50-Seiten starke Handbuch richtet sich an Lehrkräfte sowie Kooperationspartner:innen, die BNE-Angebote an Schulen umsetzen.
Foto: Cover des Praxishandbuchs „BNE in Vorbereitungsklassen“/ Landeshauptstadt Stuttgart
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Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde bietet berufsbegleitende Weiterbildungen an. Bis zum 30. September können sich Interessierte noch für den kostenpflichtigen Zertifikatskurs „Einführung in die Bildungswissenschaften“ einschreiben und bis zum 31. Oktober für „Umweltpsychologie“.
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Fachtagung zu BNE in der Oberstufe
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2025 wurde mit der Einführung des „Orientierungsrahmens (OR) Globale Entwicklung - BNE in der gymnasialen Oberstufe“ ein wichtiger Meilenstein zur Verankerung von BNE im schulischen Kontext erreicht. Die dazugehörige Fachtagung in Wolfsburg findet am 16. und 17. November 2026 statt und bietet einen Diskussionsraum zur weiteren Verankerung des OR in verschiedenen Workshops und mit hochkarätigen Keynotes. Die Anmeldung ist noch bis zum 9. September möglich.
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VERANSTALTUNGEN Fortbilden und vernetzen rund um BNE
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FÖRDERRADAR
Förderprogramme, Auszeichnungen und Wettbewerbe rund um BNE
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SDG Innovation Award 2026
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Was wird ausgezeichnet? Innovative Vorreiter und engagierte Pioniere, die einen vorbildlichen Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (kurz SDGs) leisten
Wer kann sich bewerben? Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Unternehmen, Bildungsträger, Organisationen, Initiativen, Institutionen und Projekte
Warum bewerben? Mehr Sichtbarkeit und Bekanntheit für die Ausgezeichneten
Von wem vergeben? Senat der Wirtschaft Deutschland und die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO)
Wie bewerben? Über das Bewerbungsportal unter www.sdg-innovation.com
Bis wann bewerben? 30. September 2026
Gut zu wissen: Die feierliche Preisverleihung findet am 5. Dezember 2026 in München statt. Dr. Gerd Müller wird die Preistragenden persönlich auszeichnen.
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Förderprogramm "action! Aktiv für eine globale Welt"
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Was wird ausgezeichnet? Aktionen, die sich mit dem Leben im Globalen Süden auseinandersetzen, z.B. ein Workshop, ein Filmabend, eine Ausstellung oder ein Aktionstag
Wer kann sich bewerben? Einzelpersonen ab 18 Jahren, Initiativen und Gruppen. Eingetragene Vereine und Organisationen können in diesem Programm keine Förderung beantragen
Warum bewerben? Bis zu 500 Euro pro Aktion
Von wem vergeben? Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Wie bewerben? Digitales Förderportal des DSEE
Bis wann bewerben? Anträge werden bis Oktober 2026 entgegengenommen.
Gut zu wissen: Gefördert werden Aktionen in ländlichen oder strukturschwachen Regionen in Deutschland. Die DSEE stellt auf ihrer Website einen praktischen Postleitzahl-Check zur Verfügung, mit dem man selbst prüfen kann, ob man in einer antragsberechtigten Region lebt.
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Förderung "Spielraum2025"
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Was wird ausgezeichnet? Sanierung oder Neugestaltung von Spielräumen; unterstützt werden Vorhaben auf Jugendfarmen, Abenteuerspielplätzen, Sport- und Freizeitflächen, Skateparks, in Freizeit- und Familientreffs sowie auf Kita- und Schulgeländen.
Wer kann sich bewerben? Kinder und Jugendliche (mit Unterstützung einer volljährigen Person), Bürgerinitiativen und Vereine; ebenso operative Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften
Warum bewerben? Bis zu 8.000 Euro
Von wem vergeben? Deutsches Kinderhilfswerk
Wie bewerben? Direkt über die Förderdatenbank des Deutschen Kinderhilfswerks
Bis wann bewerben? Jeweils zum 31. März und zum 30. September eines Jahres
Gut zu wissen: Voraussetzung für eine Förderung ist, dass Kinder und Jugendliche bei der kreativen Planung und Gestaltung des Spielraums beteiligt werden.
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Der BNE-Newsletter wird herausgegeben von: Deutsches Jugendinstitut e.V. | Nockherstr. 2 | 81541 München | www.dji.de Vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Andreas Hartmann Registergericht: Amtsgericht München | Registernummer: VR 7627Steuernummer: 143/212/80642 | Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 129515082
Redaktion: Fachstelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Kommunen (FABINEK)
Bildnachweise: siehe jeweils in den einzelnen Beiträgen.
Versanddatum dieser Ausgabe: 31. August 2026
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